Schon ein kleines Lied kann viel Dunkel erhellen

Als Singleiterin für Altersheime und Senioren leite ich Gruppen zum gemeinsamen Singen und Musizieren an. Hier steht nicht das „Singen-Können“ im Vordergrund, das viele Senior*innen erstmal verschreckt, die in Kindheit und Jugend unschöne Erfahrungen mit Benotungen gemacht haben, sondern die Freude am gemeinsamen Tun und die heilsamen und gesundheitsfördernden Wirkungen des Singens. Ob mitsingend, mitsummend oder rhythmisch im Takt sich wiegend und wippend – die Freude an den aus Kindheit und Jugend bekannten Liedern kommt mit dem Mitmachen.

Gerade bei mit leichter bis schwerer Demenz betroffenen Menschen fördert das gemeinsame Singen wertvolle Ressourcen. Da das Gehirn trotz dementieller Veränderungen bis zum Lebensende neuroplastisch ist – d.h. bei Förderung neue neuronale Verbindungen schafft – können auch bei dementiellen Veränderungen Lieder neu gelernt werden. Auch am Krankenbett und am Lebensende bringt das gemeinsame Singen Freude, Trost und Beruhigung.

Auf Anfrage gestalte ich musikalische Seniorennachmittage und leite in Hospiz, Senioreneinrichtungen und Gesundheitseinrichtungen das Singen in Gruppen mit Ukulele, Klavier oder Harfe an.